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Donnerstag, 7. Februar 2013

Leb wohl geliebtes Pferd...

Hier nur noch eine Bildernachlese von Barbana XI

Nachruf

Barbana XI genannt "Babsie" ist nicht mehr! Mit fast dreissig Jahren mussten wir sie kurz vor Weihnachten einschläfern lassen. Es ging einfach nicht mehr, die Kräfte ließen nach, und sie mochte nicht mehr fressen. Ein wunderbares Pferd hat uns verlassen. Die Lücke die sie reißt ist riesengroß. Was war sie ablehnend hochmütig zu Anfang als sie zu uns kam. Ihre Ablehnung war so schmerzlich und wir beschlossen um sie zu kämpfen! Es hat gedauert, aber von einem Tag auf den Anderen war sie plötzlich dann angekommen und von da an war sie vertraut mit uns und wurde auch züchterisch zur Stammstute. Sie konnte unnachahmlich sanft sein und hochfahrend bis zum Letzten...Alles innerhalb weniger Minuten. Aber sie hat sogar unerfahrene Reiter geduldet, obwohl sie ultraempfindlich auf zu feste Hilfen war. Klemmenden Sitz ertrug sie nicht. Da blieb sie sich ganz treu, aber jeder Tag mit ihr war schön und gelernt haben wir von ihr, wie der Lipizzaner behandelt werden möchte. Danke Babsie! Ihre Enkeltochter Afrika führt ihre Linie weiter...

Dienstag, 22. November 2011

Der Ernst des Lebens



Für Pluto Afrika beginnt in diesem Winter der Ernst des Lebens. Er wird wie alle unsere "fast Dreijährigen" ins Führtraining genommen und wird mit der Tellington Methode die Grundlagen vertrauensvollen Zusammenarbeitens mit dem Menschen lernen. Diese Art der Vorbereitung auf das Reitpferdeleben hat allen unseren Pferden gut getan, und sie lernen schnell, dass es Spaß machen kann mit dem Menschen zusammen zu sein. Diese Methode hat auch den Vorteil, dass die Arbeit an der Tellingtonkette schon eine Vorwegnahme des Longierens gestattet, sodass es möglich wird das Longieren ohne größeren Aufwand von mehreren Leuten zu beginnen, da das Pferd das Gehen auf dem Kreis um den Menschen herum schon kennengelernt hat. Auch den seitlich treibenden Schenkel kann man vom Boden aus schon einführen indem man das Pferd der Gerte seitlich weichen lässt. Diese Form der Bodenarbeit dauert den Winter und endet mit längerem Arbeitsurlaub auf der Koppel. Wir mögen diese freundliche beschauliche Arbeit mit dem Jungpferd, die einfach keine Missverständnisse aufkommen lässt und die Arbeit einfach und klar verständlich in "homöopathischen Dosen" einführt. Das Pferd merkt gar nicht, wie es sich unterordnet, und am Ende haben wir ein gut erzogenes Jungpferd.

Sonntag, 13. November 2011

Herbstlicht



Im Herbstlicht gegen sie tiefstehende Sonne hat Afrika heute ihr Profil gezeigt. Wunderschön! So ein Portrait sollte man an die Wand hängen! Diese Stute ist eine typische Barbana-Nachfahrin: Hochfahrend bis zum Abwinken und doch so sanft und vertraut... Eine Mischung so einmalig wie der Lipizzaner eben ist. Es wäre zu schön von diser Stute noch weitere Nachkommem zu haben.

Freitag, 28. Oktober 2011

Wenn langsam aus einem Kleinen ein Großer wird





"Pluto Afrika" reift heran. Was soll man groß schreiben: Die Bilder sprechen ja für sich! Genießt die Bilder vom herbstlichen Gelände und dem Lipizzaner...
Übrigens: Er wird 2012 3 Jahre!

Samstag, 30. Juli 2011

Das Team arbeitet weiter ;o)))





Hier nun die Weiterführung der Schulung unter dem Sattel. Christin haben wir darum gebeten die Anfänge zu übernehmen, weil sowohl Ulrich als auch ich schon Gewichtsprobleme für das unerfahrene Pferd darstellen würden. Und Christin hat jahrelang bei uns Reiten gelernt und sitzt weich, mittenzentiert und hat eine fühlende Hand. Daher sind wir glücklich mit dieser Lösung. Die Bilder zeigen das Pferd an der Longe unter dem Reiter und auch schon frei in der Halle. Jetzt gilt es abzuwarten, wie sich das Pferd unter dem Reitergewicht zurecht findet und ihm zu zeigen, dass auf beiden Händen geritten dasselbe ist ;o))) Ein Bild zeigt die ersten Trabversuche. Wir haben Zeit und können abwarten, bis sich das Pferd in dieser Phase auch fallen lässt

Freitag, 29. Juli 2011

Das Team...



Das ist das Team für die nächten Monate. Lipizzanerstute Afrika Christin und der Züchter ;o))) Sie werden in den nächsten Monaten zusammenarbeiten und Afrika in die Welt des Reitpferdes einführen. Voran gegangen war eine Wiederholung der Longenarbeit am Kappzaum mit der Zielstellung erst weiterzu arbeiten, wenn ein entspanntes Vorwärts Abwärts erreicht ist und wir Dieses mit einer geringen Innenstellung verbinden konnten. Das Ziel war erreicht und so konnten Aufsitzübungen folgen. Als Afrika dies ohne Ängstlichkeit hinnehmen konnte, begannen wir mit einem Führtraining mit aufgesessenem Reiter. Oberste Priorität hatte die sanfte Gewöhnung ohne negative Zwischenfälle! Daher mussten wir konsequent abwarten, bis jeder Ausbildungsabschnitt verstanden und ruhig und vertrauensvoll akzeptiert war.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Pluto in der Abendsonne



Dies ist unser vielversprechender Zweijähriger "Pluto Afrika". Beim Abendspaß auf der Koppel. Er kann so herrlich Schaumschlagen, dass man nicht die Blicke abwenden kann. Immer wieder muss man solche Bilder genießen und sich an der Lebenslust und Bewegungsfreude erfreuen. Einfach nur schön.

Samstag, 25. Dezember 2010

Fast 28 Jahre und kein bisschen Weise




Weihnachtsfreude unter den Lipizzanern, denn zwei Tage konnten sie nicht raus! Wir sind ja zugeschneit und die Schneewehen haben eine beträchtliche Höhe. Heute unter Aufsicht haben wir sie es gewagt sie rauszulassen und da hat "Madame Babsie" ihre fast 28 Jahre voll vergessen... Toben,kacheln und buckeln, was das Zeug hergab. Beeindruckend diese Barbanas...Auch das pelzige Portrait zeigt wache Intelligenz.

Samstag, 23. Oktober 2010

Afrika ...





Selbst ein noch nicht schneeweißer und auch leicht weideschmutziger Lipizzaner kann zu Zeiten so überzeugend wirken, wie hier die Stute Afrika. Das Potenzial lässt sich nicht nur erahnen und Gang ist hier kein Problem. Ganz oben die hingetupfte Einbeinstütze hochaufgerichtet im Galopp (!!!) Und dann zwei Bilder in der etwas freieren Entfaltung, wobei mir immer wieder auffällt, dass Pferde sich selber eher mit einer Stirnlinie hinter der Senkrechten versammeln. Vielleicht ist es das, was uns immer nach dieser Ansicht beim Reiten streben lässt??? Und was uns die Diskussionen so schwierig werden lässt???
Dies alles wohlgemerkt keine Profi-Bilder sondern Pics vom täglich Gewohnten mit einer winzigen Digicam! Fielmann-Bilder sozusagen... ;o)))

Sonntag, 18. Juli 2010

Nach der Babypause




Nach fast einjähriger Babypause meldet sich Afrika zurück in die Reitausbildung. Und: Sie hat Nichts vergessen!!! Wir waren mit ihr in der ersten Phase der Ausbildung vor ihrer Babypause nach dem Longieren, für das wir uns sehr viel Zeit genommen hatten, und wo sie schon den Weg in die Tiefe gefunden hatte, dann ganz langsam zur Gewöhnung an das Reitergewicht fortgeschritten, wobei wir ihr wieder erklärt haben, dass wir gern das Abwärtsstrecken hätten, was sie auch verstanden hatte! Nun hat sie uns nach der Babypause nach kurzem Longieren und erneutem Belasten mit dem Reitergewicht gezeigt, dass sie den Weg in die Tiefe noch kannte. Das hat uns gefreut und uns gezeigt, wie intelligent sie ist! Sie war entspannt und interessiert dabei und hat zum Schluss völlig entspannt dagestanden... Wir sind sehr glücklich über den Verlauf der Ausbildung und dass sie maulschonend angeritten wurde und keinerlei Abwehr nötig hatte. Lasse, machte seine Aufgabe als leichter Erstreiter aber auch besonders gut. Ein Lob, dass er sich echt verdient hat! Wir sind völlig sicher, dass wir viel Freude an dieser sensiblen Barbana XI Enkeltochter haben werden, die ja bei uns geboren wurde, und die die wunderbare Linie der Barbanas in unserer Zuchtstätte weiterführen soll.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Lipizzaner - Leichtigkeit in Weiß



Babsie... zur Zeit des Fotos ca 13 Jahre alt war die erste Lipizzanerin, die uns mit ihrem Charme völlig einfing. Sie und ihre Tochter kamen aus Slovenien zu uns und haben unsere Zucht begründet. Sie stammen aus der Stutenfamilie der Afrika und aufgrund ihrer Herkunft von privaten slovenischen Züchtern erhielten sie traditionell den Stutennamen Barbana. Barbana XI (Babsie) hat bereits einen gekörten Sohn und ihre Tochter Barbana XII, die uns wieder verlassen hat, brachte uns unsere neue Stammstute Afrika, die ich auch noch vorstellen werde! Heute ist Babsie schon 27 Jahre und die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Undenkbar, dass wir irgendwann ohne sie sein müssen...
Lipizzaner, ja was soll ich sagen? Federn im Wind... Leichtigkeit mit äußerster Empfindsamkeit... Höchste Intelligenz... Nicht einfach und doch immer wieder traumhaft. 400 Jahre nachvollziehbare Geschichte blicken einen an. Das berührt tief!