Montag, 9. April 2012

23 Jahre....



...und kein bisschen weise!!! So alt ist unser Nathan und steigt auf Komando immer noch zu gerne. Diese Übung steht mit seiner inneren Haltung in Einklang und er macht sie voller Stolz und einfach zu gerne. Man muss sich in seiner Gegenwart allerdings über die eigene Körpersprache völlig im Klaren sein, denn eine falsche Bewegung löst dieses Steigen aus! Man darf nicht glauben, mit einem "Steiger" könne man spielen.
Es empfiehlt sich also nicht Dieses nachzuahmen. Genauso ist es mit dem spanischen Schritt. In der Anfangsphase zu dieser Ausbildung kann es schon Probleme mit dem Schmied geben. Der hat es nicht so gern, wenn beim Anfassen des Beines Dieses blitzartig vorwärts schnellt. Man sollte also auch hier den Schmied immer informieren, dass sich dies Pferd in der Ausbildung zu dieser Übung befindet.
Bei Nathan hat sich das schnell gelegt und wir haben beim Steigen auf feine unsichtbare Hilfen verzichtet, und die Hilfen sind so deutlich von allem unterschieden, dass eine Verwechslung selten möglich ist. Dennoch nimmt er manchmal die Hilfen so schnell vorweg, dass ein schnelles Heben beider Arme schon reicht... Übereifrig...

Sonntag, 22. Januar 2012

Am kurzen Zügel






Wir haben uns nach einigem Überlegen als erstes für die Arbeit am kurzen Zügel entschieden, weil bei dieser Arbeit die Innenstellung gut erarbeitet werden kann, und weil das Pferd den abgesessenen Reiter sieht und Vertrauen zu ihm aufbauen kann. Außerdem können Schenkelhilfen mit Hilfe der angelegten Gerte simuliert werden.
Bild 3 zeigt ein Schenkelweichen, um ihm den seitwärts treibenden Schenkel zu erklären. Das hat Bluegrey sehr schnell verstanden. Dann kann man zum Schulterherein am kurzen Zügel überleiten, was sich auch innerhalb dieser Woche schon deutlich verbessert hat. Bluegrey lernt willig und schnell, was nach dem Umpflanzschock doch erfreulich ist. Sein Besitzer ist ja zur Zeit nicht da, und so fehlt dem Pferd doppelt die Orientierung. Dafür ist er sehr nobel zu uns, die ihm ja völlig fremd sind. Bleibt das Problem des Koppelgangs, da er wiederholt die Zäune durchbrach und wir um seine Gesundheit fürchten! So müssen wir ihn auf der Koppel spazieren führen bis er sich endgültig an das fremde Terrain gewöhnt hat.

Bluegrey



Bluegrey, seines Zeichens Trakehner, ist zu Besuch bei uns. Er soll ein bisschen beweglicher werden und ein wenig zu einem Reitpferd für das Reiten mit feinen Hilfen umgeformt werden.
Wir fanden nun erstmal einen etwas schlacksig wirkenden Wallach vor, der im Mittelstück noch sehr unbeweglich war. Er hat auch noch Mühe sich in der Halle in den Kurven auszubalancieren. Sein Handicap sind seine Augen, von denen das Rechte nicht mehr sehr viel sieht. Daher musste er auch sehr gut in unsere Halle eingewöhnt werden, da er bis dato noch gar keine Halle kannte. Bei den Gertenhilfen (Touchieren auf der rechten Seite) merkten wir auch, wie schreckhaft ein Pferd ist, das nicht ausreichend gut sieht.
Hier schaut er erst einmal.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Frohe Weihnacht!



Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr!
Glück und Gesundheit auch im Stall!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Ein neuer Lipizzaner im Stall - wie schön!



Diesen kleinen getöpferten Lipizzanerschimmel ;o))) bekam ich als Geschenk zum Adventskaffee mit meinen Reitern. Ich hatte sie zu mir nach Hause eingeladen, damit wir einmal fröhlich zusammen feiern konnten. Er hat auch gleich seinen Platz gefunden!

Mittwoch, 30. November 2011

Sammy reitet jeden Tag...



Der kleine Hund "Sammy" reitet jeden Tag, und nach nicht allzulanger Zeit sind alle drei Gangarten nun sicher. ;o))) Diese nette Kombination Hund und Pferd ist bemerkenswert, weil der kleine Wuschelhund regelrecht darauf wartet nach der Reitstunde, dass er aufsitzen darf. Natürlich benutzt er eine "Aufsteighilfe" ;o))))))))) Bemerkenswert auch die Stute "Valentina", die das auch mit Geduld hinnimmt und mitarbeitet.

Dienstag, 22. November 2011

Der Ernst des Lebens



Für Pluto Afrika beginnt in diesem Winter der Ernst des Lebens. Er wird wie alle unsere "fast Dreijährigen" ins Führtraining genommen und wird mit der Tellington Methode die Grundlagen vertrauensvollen Zusammenarbeitens mit dem Menschen lernen. Diese Art der Vorbereitung auf das Reitpferdeleben hat allen unseren Pferden gut getan, und sie lernen schnell, dass es Spaß machen kann mit dem Menschen zusammen zu sein. Diese Methode hat auch den Vorteil, dass die Arbeit an der Tellingtonkette schon eine Vorwegnahme des Longierens gestattet, sodass es möglich wird das Longieren ohne größeren Aufwand von mehreren Leuten zu beginnen, da das Pferd das Gehen auf dem Kreis um den Menschen herum schon kennengelernt hat. Auch den seitlich treibenden Schenkel kann man vom Boden aus schon einführen indem man das Pferd der Gerte seitlich weichen lässt. Diese Form der Bodenarbeit dauert den Winter und endet mit längerem Arbeitsurlaub auf der Koppel. Wir mögen diese freundliche beschauliche Arbeit mit dem Jungpferd, die einfach keine Missverständnisse aufkommen lässt und die Arbeit einfach und klar verständlich in "homöopathischen Dosen" einführt. Das Pferd merkt gar nicht, wie es sich unterordnet, und am Ende haben wir ein gut erzogenes Jungpferd.